Craft Beer für Berlin

Alle unsere Biere sind sog. „Craft Biere“. Das bedeutet sie entstehen konzernunabhängig und in kleinen Stückzahlen, mit besten Zutaten, langen Reifezeiten, viel Chaos, anspruchsvollen Verfahrensweisen, Liebe und Anarchie in überwiegender Handarbeit und immer im close contact. Dies macht unser Qualitätsbier teurer als ihr es vom Billig-Industrie-Bier gewohnt seid. Aber es ist auch gar nicht unser Ziel den Dumping-Ausbeutern von Bex, Sternberg und Co. den Preiskampf anzusagen. Den würden wir ohnehin nur verlieren.

Blooms Beer
Das Bloom’s Beer: ein Craft Bier mit Amaranth aus Berlin
Pilsz
Das Pilsz – Ein Craft Bier aus Berlin
Red Oat Ale
Das Red Oat Ale: Ein Craft Bier aus Berlin mit Haferflocken gebraut

Wir können hingegen mit geschmackvollen und besonderen Bieren aufwarten, welche mit besten Zutaten und einem anarchistischem Ansatz gebraut wurden.

Wider dem deutschen Reinheitsgebot – Unser Qualitätsversprechen!

Von der Einheitssuppe zum Craft Beer

Die Bierlandschaft in Deutschland ist derzeit im Umbruch. Einerseits sinkt der Liter-Verbrauch pro Kopf leicht, andererseits geht aber ein sichtbarer Trend zur Klein- und Micro-Brauerei und damit zum Konsum von Qualitätsbieren und kreativen Bierstilen.

In den USA hat die Entwicklung hin zur Etablierung des Craft-Beers (sie sog. „Craft Beer Revolution“) bereits vor über 25 Jahren begonnen. Craft-Beer wird von der Nordamerikanischen Brewers Association als Bier definiert, dass in kleineren Stückzahlen und unabhängig von Konzernen produziert wird. In Deutschland zeichnet sich serzeit eine ähnliche Entwicklung ab. Es wäre jedoch fatal zu glauben, dass sich jeder neue neoliberale Trend irgendetwas zu vermarkten eins zu eins auf die Situation auf dem Biermarkt in Deutschland und Europa zu übertragen ist. So ist das Gerede vom „Craft Beer“ nicht selten das Getöse von Umsatzstarken Marketingbuden die als internationale Player gleich mehrere Großbrauereien haben – ohne an dieser Stelle jetzt Namen nennen zu wollen. Da wird das bodenständige ehrliche Handwerk zum inhaltsleeren Marketing-Gag aufgeblasen. Hinzu kommt, dass die historische Situation des Brauwesens in Deutschland und Europa (um beispielsweise Belgien und Tschechien nicht zu vergessen) noch dahingehend anders, als dass es in Europa traditionell mehr Vielfalt und auch Craft Beer im Sinne von handwerklich gebrauten Bieres gab. In Franken gibt es in fast jedem zweiten Dorf einen „Craft Beer Brew Pub“ nur dass es eben „Braustübl“ heisst. Craft Bier gab es also in Europa schon bevor die ersten Wikinger Grönland erreicht haben. Zugegeben haben aber in Amerika in den letzten 25 Jahren im Zuge der Craft Beer Revolution die ExperimentalbrauerInnen gewonnen, dadurch, dass dort neue Verfahrensweisen und Hopfensorten gezüchtet und erprobt wurden, was für uns Brauer heute einen handwerklichen Fundus legt aus dem wir im kreativen Sinne aus den Vollen schöpfen können.