1312 Herbst Gruit

1312_Herbst_Gruit1312 Herbst Gruit – Unser 2014 Herbst-Special: ein obergäriges Kräuter-Vollbier nach mittelalterlicher Rezeptur

Gruitbiere wurden im Mittelalter, bevor IMGP6483der Hopfen weit verbreitet und massenhaft zur Verfügung stand, insbesondere in Norddeutschland, England, den Niederlanden und Flandern gebraut. In ein gutes Gruit kam was gerade eben an Kräutern zur Hand war. Gagel war eine häufig verwendete Gruit-Zutat.

Nachdem das India Pale Ale („IPA“) als historischer Bierstil in den letzten Jahrzehnten im Bereich der Micro-Brauereien ein Revival erlebt hat, steht diese Entwicklung für das Gruitbier noch aus. Mit dem Brau unseres „1312 Herbst Gruit“ wollen wir einen Beitrag leisten, zu mehr Biervielfalt und zur Wiederbelebung eines völlig unterschätzen und von den Möglichkeiten für unbekannte und neue geschmackliche Variationen nahezu unbegrenzten Bierstils.
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Dabei heraus gekommen ist unsere Herbst-Interpretation eines Gruitbieres, unser „1312 Herbst Gruit“: Ein braunes, rundes und leicht süßliches aber vollkommen balanciertes Kräuterbier, mit präsenten Süssholz-, Thymian- und Salbei-Aromen.

Ein „Gruitbier“, bei dem sich die Frage aufdrängt: „Sicher, dass das überhaupt ein Bier ist?“ Ein Gruit, von dem eine Freundin sagte: „Geil, das schmeckt ja wie ein Ricola-Bonbon der in einem Brown Ale aufgelöst wurde“.

Das „1312 Herbst Gruit“ enthält nur ganzIMGP6500 wenig Hopfen, dafür aber viele Kräuter (den „Gruit“): Gagel, Süssholzwurzel, Salbei, Rosmarin, Thymian, Fenchel, Spitzwegerich, Schafsgabe, Wacholderbeeren. 

Stilecht haben wir unser „1312 Herbst Gruit“ neben Gersten- mit einer ordentlichen Portion Hafer-, Roggen- und Buchweizenmalz gebraut. Prost!

Charakteristika: 16 % Stammwürze I 6,7 % alc. vol I ca. 18 IBU (Bittereinheiten) I Farbe: ca. 45 EBC I Karbonisierung: ca. 4,9 g/l